Donnerstag, 7. Februar 2013

Eisige Impressionen 2.0

Leider habe ich gerade damit zu tun, die neuen Eindrücke der Island-Klausur-Tagung für die projektwerft verwertbar zu machen. Daher hatte ich noch nicht genug Zeit für einem weiteren Blogeintrag.

Dafür kommen hier aber ein paar zusätzliche Bilder von der Insel und ein Link zum aktuellen Iceland flickr-Album, das in den kommenden Tagen noch etwas aufgefüllt wird.

Für alle, die lieber die "Spielzeugkamera"-Bilder sehen wollen, gibt es auch dorthin einen passenden Link.





Dienstag, 5. Februar 2013

Island 2013 – Erster Eindruck

Für alle Neugierigen unter Euch, kommt jetzt ein erster Eindruck von ein paar Tagen Island Exkursion. Eines kann ich aber schon vorweg schreiben, bevor Ihr noch ein paar mehr Impressionen bekommt: Die Insel hat sich diesmal von sehr vielen Seiten gezeigt – nicht nur Sonnenschein und Luxuswetter ...

Hier seht Ihr einen ganz kleinen Einblick in den Thingvellir National Park:


Mehr Einrücke folgen später.

Sonntag, 20. Januar 2013

Iceland again

Warten auf den Geysir

Nur noch einige Tage und dann geht es mal wieder auf eine Insel. Diesmal nicht auf die britischen Inseln, wie bei der letzten Reise, sondern etwas weiter in den Nordwesten – Island steht jetzt als nächstes Ziel an.

Vor ein paar Jahren hat mir Wiebke diese Insel nähergebracht und seitdem hatte ich immer wieder vor noch einmal dort hinzureisen. Diesmal ist mit der Reise aber auch etwas Arbeit verbunden. Aber, wo soll man besser auf neue, andersartige Ideen und Strategien kommen, als auf einer der ungewöhnlichsten Inseln Europas. Hier gibt es so gut wie nur die Natur, die einen wirklich ablenken könnte. Wir hoffen allerdings, dass genau die den Kopf für "frische" Ansätze freiräumt.

Wenn Ihr Glück habt, kann ich auch ein paar neue bildhafte Eindrücke von diesem besonderen Ort mitbringen (z.B. Nordlichter ;-). Das hängt aber sehr stark vom Wetter ab. Also, bitte Daumen drücken, dass es auch diesmal wieder ungewöhnlich großartig wird – wie beim letzten Besuch.

Wer nicht warten will, kann sich ja in der Zwischenzeit eine kleine Sammlung an Eindrücken von der Mini-Reise 2006 in meinem flickr-Album "Island" anschauen.

Samstag, 1. Dezember 2012

Für alle Suchenden

Meine Weltsicht hat sich mal wieder etwas erweitert. Die letzten Wochen und Monate war ich in einer speziellen Mission unterwegs: Hamburger Cafés sichten, testen, fotografieren.

Auf den vielen Touren durch die Stadt ist mir mal wieder die Vielseitigkeit dieser Stadt aufgefallen in der ich leben darf – ist schon ein ziemliches Geschenk. Ich habe einige Stadtteile und Ecken besucht, die eher nicht auf meiner Liste der gängigen Ausflugsziele standen. Einige davon stehen jetzt darauf.

Eventuell hat der ein oder andere Besucher dieses Blogs sich schon gefragt, warum zwar immer wieder neue Bilder von mir bei Flickr erscheinen, aber hier nix passiert. Der Hintergrund ist recht einfach zu erklären. Ich war als Coffeefinder-Scout auch mal wieder selbst im Einsatz. Dieses Projekt der projektwerft hat nämlich eine neue Dimension erreicht, der Coffeefinder ist zur mobilen App geworden.

Unser vollständig überarbeiteter und neuer Coffeefinder, für den ich die Projektleitung übernommen habe, ist jetzt in Version 1.0 fertig geworden und wir sind mächtig Stolz auf das Ergebnis. Es steckt auch viel Arbeit und ein gutes Stück Seele in diesem Projekt. Ich hoffe, das wird man bei der Benutzung merken und es wird möglich sein, neue Lieblingscafés in Hamburg zu finden.

Obwohl Hamburg die Kaffee- und Café-Hauptstadt Deutschlands ist und sich sogar weltweit nicht verstecken muss, war das Auffinden von den kleinen Café Perlen für einen temporären Besucher der Stadt bisher nicht gerade einfach. Ich hoffe, dass wir das nun geändert haben. Wenigstens für Besitzer von iPhones oder iPads wird es nun leichter.

Aber schaut Euch das Ergebnis doch selbst an. vom 30.11. – 06.12.2012 ist die App sogar kostenlos im iOS AppStore erhältlich.

Hier geht es direkt zur App-Info.



Ich persönlich behaupte ja: Es ist die bisher beste Café-Suchhilfe, die es (insbesondere für Hamburg) gibt – aber urteilt selbst.

Und was hab ich letztens gelesen: "Coffee is always a good idea".

Samstag, 23. Juni 2012

Scotland 2.012 – Endlich sind die Bilder sortiert


SORRY! Hiermit entschuldige ich mich noch einmal in aller Form bei allen, die auf die Schottland Bilder gewartet haben, die ich schon vor einiger Zeit für meine Flickr Alben angekündigt habe. Nun sind einige Eindrücke von der Tour online.

 


Viel Spaß damit :-) Und schreibt ruhig einen Kommentar, wenn Euch ein Motiv besonders gefallen hat. Hier im Blog oder bei Flickr ...

Montag, 28. Mai 2012

Jede Menge Sonne


Das war ein wirklich sommerliches langes Wochenende. Zunächst für mich im Münsterland und dann noch einen Sommertag lang im Norden. Zum Abschluss der Pfingsttage hab ich mich den Hundertschaften aus dem hamburger Umland angeschlossen, die an den Strand von Sankt Peter-Ording gefahren sind.




Hier war wirklich mächtig was los. Der Stand war mit Menschen übersäht, wie vermutlich sonst an Hochsommertagen. Ich konnte das absolut nachvollziehen, die Temperaturen dieses Mai-Tages haben regelrecht nach Kurzurlaub am Strand geschrien.



Allerdings war es für die Kitesurfer scheinbar nicht windig genug. Jedenfalls lagen viele Kites auch nur sonnenbadend am Strand rum – vermutlich ganz wie ihre Besitzer.

Wenn man einen solchen Tag geschenkt bekommt, ist das wahrscheinlich aber auch egal, ob man ihn an einem Kite hängend oder auf dem Sand sitzend mit einem Kaltgetränk oder Eis in der Hand verbringt.

Ich hatte einen echt netten und erholsamen Ausflug, der sich auch wirklich wie Urlaub angefühlt hat.

Danke Sonne :))

Montag, 7. Mai 2012

Scotland – ein neues Lieblingsreiseziel

Diesmal mache ich mir die Reisebeschreibung mal sehr leicht. Ich sag einfach: WOW, da muss ich wieder hin!

Wirklich kurz beschreiben lassen sich die vergangenen acht Tage Roadtrip durch Schottland eh nicht, dafür war mal wieder zuviel drin – viele Erinnerungen und einige wirklich neue Erfahrungen ... @Andreas ich sag nur "Monstertour" ;-)





Falls Ihr meine Reisefotos von Tasmanien oder der Südinsel Neuseelands kennt und diese mit den folgenden Impressionen vom iPhone (HDR Mode) vergleicht, wißt Ihr bestimmt auch warum viele Erinnerungen aufgefrischt wurden.



Schottland hat allerdings gegenüber den anderen beiden meiner Top-10 Lieblingsreiseziele einen entscheidenden Vorteil: Es liegt, von Hamburg aus gesehen, deutlich näher dran.




... ach ja, es gibt noch einen anderen, nicht zu verachtenden Vorteil der schottischen Lande: Hier gibt es definitiv die besten Whiskys der Welt ;-)


Weitere Bilder, die ich aber eher im "normalen" Fotomodus als Impressionen der Reise mitgebracht habe, findet Ihr bald in meinen Flickr-Alben.

Jetzt erst einmal viel Spaß mit dem Fernweh und bis bald ;-)

Samstag, 11. Februar 2012

Hamburg auf dem Eis – Alstervergnügen Februar 2012

Hamburg auf dem Eis – Alstervergnügen Februar 2012 by zimtwookie
Kalt war es. Aber nun habe auch ich mal ein paar Schritte übers Alstereis gewagt.

Samstag, 31. Dezember 2011

2011 – Der Wegrenner

Das kann ich diesmal wirklich nicht anders beschreiben, aber dieses Jahr ist mir tatsächlich weggelaufen. Wie Ihr ja den wenigen Einträgen in diesem Jahr ansehen könnt (und den noch vermissten und ausstehenden Einträgen zu den USA- und England-Reisen), hatte ich auf irgendeine unerklärliche Weise kaum Zeit zum richtigen Luftholen.

Es ist ja gut, wenn das Leben spannend und interessant bleibt, wenn man die Möglichkeit hat immer wieder etwas Neues zu entdecken. Aber ganz so schnell muss das alles nun wirklich nicht gehen. Eigentlich wäre es doch sinnvoll, wenn man auch genug Zeit hat, die Eindrücke, die man sammelt, auch ausreichend zu verarbeiten. Den Eindruck hatte ich dieses Jahr nicht, obwohl ich wirklich versucht habe, mir Zeit dafür zu nehmen. Vielleicht ist dies genau der Grund, warum ich in diesem Jahr den seltsam irrwitzigen Eindruck habe, es habe sowohl erst vor kurzem begonnen und dennoch einige Ereignisse von 2011 gefühlt unendlich lang her sind.

Ich habe in einem Blog-Eintrag einmal darüber geschrieben, dass die Zeit eine seltsame Relativität entwickelt, wenn mir innerhalb weniger Tage sehr viele neue Erfahrungen ermöglicht werden – und ich die Gelegenheiten sie zu erfahren wahrnehme. Es kommt mir dann so vor, als wenn ich viel länger unterwegs gewesen bin, viel mehr Zeit an einem Tag nutzen konnte, als an einem alltäglichen Tag. In diesem Jahr habe ich allerdings auch den Eindruck, dass es dafür irgendwie ein Limit gibt. Das ist dann erreicht, wenn es nicht um das Sortieren von Tagen oder Wochen, sondern von Monaten geht, wenn man Probleme damit bekommt, die Ereignisse des Jahres für sich selbst zu sortieren.

Als ich in den letzten Tagen angefangen habe, das Jahr 2011 nochmal im Rückblick für mich ganz persönlich zu betrachten, waren anfangs viele (auch durchaus wichtige) Ereignisse oder Erfahrungen ausgeblendet, erst nach und nach kamen sie wieder hinzu. Viele Ereignisse wurden mir erst mit Hilfe meiner Fotosammlungen und Notizen wieder richtig bewusst oder ich habe sie dadurch nachträglich wieder dem Jahr 2011 zugeordnet. Seltsamer Weise lag die Reise nach New England und New York vor dem Ordnen eine Weile lang im letzten Jahr und die Reise nach Süd-England schien auch schon einige Monate weiter weg, als sie tatsächlich war. Umso seltsamer ist es jedoch, dass einige Ereignisse aus Australien, Neuseeland und Hawaii noch sehr viel näher und greifbarer scheinen.

Mich hat ein wenig erschreckt, nachweislich vor über vier Jahren mit dem ersten Zimtwookie-Blog (anlässlich der kleinen Weltreise) begonnen zu haben. Ist wirklich schon soviel Zeit seitdem vergangen? Wenn ich aber daran denke, dass für mich eine Weltreise, Zurückkommen, zwei Wohnungen, neue Erdlinge, neue Bekanntschaften, drei K2020-Projekte, projektwerft-Wachstum, neue Eindrücke aus Dänemark, der Türkei, Kalifornien, New England, New York, Süd-England, Hamburg und unzählbar viele andere Erfahrungen, Baustellen und Geschichten in diese Zeit fallen, weiß ich: Ja, es ist schon vier Jahre her. Ok!


Da habe ich doch vor einigen Jahren diese Bilderserie mit Ruheplätzen und insbesondere Bänken begonnen. Vielleicht sollte ich mir diese Motive mal wieder zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, wozu diese Bänke eigentlich da sind: zum Ausruhen und Innehalten, zum Verweilen und Beobachten der Ereignisse um einen herum, für Pausen im sich Bewegen. Viele der Bilder geben mir diese Gedanken mit auf den Weg. Es ist mal wieder Zeit genau diese Gedanken auch erneut für mich zu nutzen.

Nun wünsche ich allen Zimtwookie Lesern einen guten Jahresausklang und einen richtig guten Start ins Jahr 2012 – lassen wir uns überraschen, was wir als neue Erfahrungen im neuen Jahr gewinnen und mitnehmen dürfen ...

Samstag, 1. Oktober 2011

Über Oxford nach London

Die letzten Tage meiner Reise wollte ich in London verbringen. Wieder einmal war daher nach dem Frühstück in meinem netten "Motel" einige Zeit für die Suche nach der passenden Unterkunft verplant. Nachdem ich mir ein Hotel in der City nicht leisten wollte, bin ich auf die Suburbs ausgewichen und konnte über meine Apps auch eine scheinbar geeignete, einfache Unterkunft finden und buchen.

Die Reise konnte also Richtung Hauptstadt weitergehen. Auf dem Weg habe ich mich dann noch kurz entschlossen, mir auch einen kleinen Exkurs nach Oxford zu gönnen. Die Universitätsstädte, insbesondere wenn sie so berühmt sind, locken mich irgendwie immer wieder an.

Altehrwürdig ist vermutlich in diesem Fall der beste Begriff, der mir zu Oxford einfällt. Ich habe zwar nur wenige Stunden dort verbracht, in denen ich kreuz und quer durch die Stadt gelaufen bin, aber die Eindrücke habe mich wirklich beeindruckt. Ein Ort, der mich ein wenig an meinen Studienort Münster erinnerte, aber selbstverständlich (ganz im Gegensatz zu Münster) eine enorm britische Atmosphäre bereit hält, wie ich sie schon in den ehrwürdigen Universitäten Yale oder Havard in New England spüren konnte. Wenn man dann, wie ich, die vielen jungen Studenten mit Ihren Notebooks und Mobiltelefonen sieht, entsteht der Eindruck von Gegensätzen, die an so einem historischen Ort kaum vereinbar scheinen - aber in dieser Umgebung zum Glück absolut zwingend vereinigt gehören und es auch sind.

Mit diesen positiven Eindrücken machte ich mich weiter, um am Abend mein Diner in einer der bedeutendsten Weltstädte genießen zu können: London. Je näher ich dieser Großstadt mit ihren ca. 14 Millionen Einwohnern im Einzugsbereich kam, desto mehr wuchs meine Sorge, in London evtl. doch meine Probleme mit dem Linksverkehr zu bekommen. Immer noch griff ich ab und zu beim Schalten nicht auf den Schaltknüppel, sondern in die Tür – nur für Bruchteile von Sekunden, aber immerhin. Aus diesem Grund hatte ich mir zunächst eine Unterkunft im nord-östlichen Einzugsbereich von London gesucht. Ich hatte jedoch keine Ahnung, wie diese Ecke so geprägt sein würde.

Von den Eindrücken in Wembly war ich dann durchaus etwas überrascht, als ich den Weg zu meiner Unterkunft ansteuerte. Insbesondere von dem im Bau befindlichen Hindu-Tempel an dem ich vorbei kam und den scheinbar unendlich vielen orientalisch und indisch anmutenden Geschäften. Ebenso liefen viele Menschen in farbenfrohe Stoffe gekleidet umher, die ich hier nicht erwartet hatte. Nach einigen Momenten des Erstaunens, war mir der Hintergrund wie selbstverständlich klar. Aber manche Dinge muss man eben doch sehen, bevor man sie wirklich wahrnimmt und anfängt sie zu verstehen – da kann der Reisende noch so viele Bücher gelesen und Filme oder Dokumentationen über die Verbindungen vom United Kingdom mit dem Orient und Asien gesehen haben - deutlich wird die Bedeutung erst bei Besuchen von Orten wie diesem. Ähnliches gilt übrigens auch für Nordamerika und Down Under – nur eher im umgekehrten Sinne.