Kalt war es. Aber nun habe auch ich mal ein paar Schritte übers Alstereis gewagt.
Samstag, 11. Februar 2012
Samstag, 31. Dezember 2011
2011 – Der Wegrenner
Das kann ich diesmal wirklich nicht anders beschreiben, aber dieses Jahr ist mir tatsächlich weggelaufen. Wie Ihr ja den wenigen Einträgen in diesem Jahr ansehen könnt (und den noch vermissten und ausstehenden Einträgen zu den USA- und England-Reisen), hatte ich auf irgendeine unerklärliche Weise kaum Zeit zum richtigen Luftholen.
Es ist ja gut, wenn das Leben spannend und interessant bleibt, wenn man die Möglichkeit hat immer wieder etwas Neues zu entdecken. Aber ganz so schnell muss das alles nun wirklich nicht gehen. Eigentlich wäre es doch sinnvoll, wenn man auch genug Zeit hat, die Eindrücke, die man sammelt, auch ausreichend zu verarbeiten. Den Eindruck hatte ich dieses Jahr nicht, obwohl ich wirklich versucht habe, mir Zeit dafür zu nehmen. Vielleicht ist dies genau der Grund, warum ich in diesem Jahr den seltsam irrwitzigen Eindruck habe, es habe sowohl erst vor kurzem begonnen und dennoch einige Ereignisse von 2011 gefühlt unendlich lang her sind.
Ich habe in einem Blog-Eintrag einmal darüber geschrieben, dass die Zeit eine seltsame Relativität entwickelt, wenn mir innerhalb weniger Tage sehr viele neue Erfahrungen ermöglicht werden – und ich die Gelegenheiten sie zu erfahren wahrnehme. Es kommt mir dann so vor, als wenn ich viel länger unterwegs gewesen bin, viel mehr Zeit an einem Tag nutzen konnte, als an einem alltäglichen Tag. In diesem Jahr habe ich allerdings auch den Eindruck, dass es dafür irgendwie ein Limit gibt. Das ist dann erreicht, wenn es nicht um das Sortieren von Tagen oder Wochen, sondern von Monaten geht, wenn man Probleme damit bekommt, die Ereignisse des Jahres für sich selbst zu sortieren.
Als ich in den letzten Tagen angefangen habe, das Jahr 2011 nochmal im Rückblick für mich ganz persönlich zu betrachten, waren anfangs viele (auch durchaus wichtige) Ereignisse oder Erfahrungen ausgeblendet, erst nach und nach kamen sie wieder hinzu. Viele Ereignisse wurden mir erst mit Hilfe meiner Fotosammlungen und Notizen wieder richtig bewusst oder ich habe sie dadurch nachträglich wieder dem Jahr 2011 zugeordnet. Seltsamer Weise lag die Reise nach New England und New York vor dem Ordnen eine Weile lang im letzten Jahr und die Reise nach Süd-England schien auch schon einige Monate weiter weg, als sie tatsächlich war. Umso seltsamer ist es jedoch, dass einige Ereignisse aus Australien, Neuseeland und Hawaii noch sehr viel näher und greifbarer scheinen.
Mich hat ein wenig erschreckt, nachweislich vor über vier Jahren mit dem ersten Zimtwookie-Blog (anlässlich der kleinen Weltreise) begonnen zu haben. Ist wirklich schon soviel Zeit seitdem vergangen? Wenn ich aber daran denke, dass für mich eine Weltreise, Zurückkommen, zwei Wohnungen, neue Erdlinge, neue Bekanntschaften, drei K2020-Projekte, projektwerft-Wachstum, neue Eindrücke aus Dänemark, der Türkei, Kalifornien, New England, New York, Süd-England, Hamburg und unzählbar viele andere Erfahrungen, Baustellen und Geschichten in diese Zeit fallen, weiß ich: Ja, es ist schon vier Jahre her. Ok!
Da habe ich doch vor einigen Jahren diese Bilderserie mit Ruheplätzen und insbesondere Bänken begonnen. Vielleicht sollte ich mir diese Motive mal wieder zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, wozu diese Bänke eigentlich da sind: zum Ausruhen und Innehalten, zum Verweilen und Beobachten der Ereignisse um einen herum, für Pausen im sich Bewegen. Viele der Bilder geben mir diese Gedanken mit auf den Weg. Es ist mal wieder Zeit genau diese Gedanken auch erneut für mich zu nutzen.
Nun wünsche ich allen Zimtwookie Lesern einen guten Jahresausklang und einen richtig guten Start ins Jahr 2012 – lassen wir uns überraschen, was wir als neue Erfahrungen im neuen Jahr gewinnen und mitnehmen dürfen ...
Es ist ja gut, wenn das Leben spannend und interessant bleibt, wenn man die Möglichkeit hat immer wieder etwas Neues zu entdecken. Aber ganz so schnell muss das alles nun wirklich nicht gehen. Eigentlich wäre es doch sinnvoll, wenn man auch genug Zeit hat, die Eindrücke, die man sammelt, auch ausreichend zu verarbeiten. Den Eindruck hatte ich dieses Jahr nicht, obwohl ich wirklich versucht habe, mir Zeit dafür zu nehmen. Vielleicht ist dies genau der Grund, warum ich in diesem Jahr den seltsam irrwitzigen Eindruck habe, es habe sowohl erst vor kurzem begonnen und dennoch einige Ereignisse von 2011 gefühlt unendlich lang her sind.
Ich habe in einem Blog-Eintrag einmal darüber geschrieben, dass die Zeit eine seltsame Relativität entwickelt, wenn mir innerhalb weniger Tage sehr viele neue Erfahrungen ermöglicht werden – und ich die Gelegenheiten sie zu erfahren wahrnehme. Es kommt mir dann so vor, als wenn ich viel länger unterwegs gewesen bin, viel mehr Zeit an einem Tag nutzen konnte, als an einem alltäglichen Tag. In diesem Jahr habe ich allerdings auch den Eindruck, dass es dafür irgendwie ein Limit gibt. Das ist dann erreicht, wenn es nicht um das Sortieren von Tagen oder Wochen, sondern von Monaten geht, wenn man Probleme damit bekommt, die Ereignisse des Jahres für sich selbst zu sortieren.
Als ich in den letzten Tagen angefangen habe, das Jahr 2011 nochmal im Rückblick für mich ganz persönlich zu betrachten, waren anfangs viele (auch durchaus wichtige) Ereignisse oder Erfahrungen ausgeblendet, erst nach und nach kamen sie wieder hinzu. Viele Ereignisse wurden mir erst mit Hilfe meiner Fotosammlungen und Notizen wieder richtig bewusst oder ich habe sie dadurch nachträglich wieder dem Jahr 2011 zugeordnet. Seltsamer Weise lag die Reise nach New England und New York vor dem Ordnen eine Weile lang im letzten Jahr und die Reise nach Süd-England schien auch schon einige Monate weiter weg, als sie tatsächlich war. Umso seltsamer ist es jedoch, dass einige Ereignisse aus Australien, Neuseeland und Hawaii noch sehr viel näher und greifbarer scheinen.
Mich hat ein wenig erschreckt, nachweislich vor über vier Jahren mit dem ersten Zimtwookie-Blog (anlässlich der kleinen Weltreise) begonnen zu haben. Ist wirklich schon soviel Zeit seitdem vergangen? Wenn ich aber daran denke, dass für mich eine Weltreise, Zurückkommen, zwei Wohnungen, neue Erdlinge, neue Bekanntschaften, drei K2020-Projekte, projektwerft-Wachstum, neue Eindrücke aus Dänemark, der Türkei, Kalifornien, New England, New York, Süd-England, Hamburg und unzählbar viele andere Erfahrungen, Baustellen und Geschichten in diese Zeit fallen, weiß ich: Ja, es ist schon vier Jahre her. Ok!
Da habe ich doch vor einigen Jahren diese Bilderserie mit Ruheplätzen und insbesondere Bänken begonnen. Vielleicht sollte ich mir diese Motive mal wieder zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, wozu diese Bänke eigentlich da sind: zum Ausruhen und Innehalten, zum Verweilen und Beobachten der Ereignisse um einen herum, für Pausen im sich Bewegen. Viele der Bilder geben mir diese Gedanken mit auf den Weg. Es ist mal wieder Zeit genau diese Gedanken auch erneut für mich zu nutzen.
Nun wünsche ich allen Zimtwookie Lesern einen guten Jahresausklang und einen richtig guten Start ins Jahr 2012 – lassen wir uns überraschen, was wir als neue Erfahrungen im neuen Jahr gewinnen und mitnehmen dürfen ...
Freitag, 30. September 2011
Die Nebel von Avalon - Tintagel
Ich musste mich ja irgendwann vom Land´s End loseisen, da mein Weg weiter an der Westküste Cornwalls Richtung Norden gehen sollte. Mit den Eindrücken von ein paar kleinen und größeren und mehr oder weniger touristisch genutzten Küstenorten bin ich dann in Newquay gelandet.
Per booking.com hatte ich hier von unterwegs eine bezahlbare Unterkunft im Hotel Victoria gebucht.
Das Victoria machte den Eindruck, als wäre es einst das beste Haus am Platz gewesen. Und auch jetzt hatte es durchaus noch Flair, auch wenn die goldene Zeit dieses Hotels sicherlich schon einige Zeit her ist. Mir hat es besonders wegen der historischen Atmosphäre und der überaus hilfsbereiten und freundlichen Angestellten gefallen.
Bei einem Bummel an den ufernahen Straßen entlang konnte ich einen Eindruck davon bekommen, dass diese Stadt im Sommer sicherlich ein von jungen Surffreunden geschätzter Ferienort ist. Überall waren Surfshops und auf jüngeres Publikum ausgerichtete Bars und Restaurants zu finden. Mich hat es letztlich in ein mexikanisches Restaurant verschlagen - und mit dieser Wahl war ich durchaus zufrieden.
Am kommenden Tag hab ich mich früh am Vormittag von Newquay verabschiedet und bin bei Nieselregen Richtung Norden weitergefahren. Mein erstes Ziel sollte Tintagel sein, wo die Ruine einer Burg zu finden ist, welche man lange Zeit für den Geburtsort des sagenumwobenen König Artus gehalten hat (oder halten wollte). Auch wenn es sich nicht um einen Ort mit so bedeutendem historischen Wert handeln sollte, hat er dennoch den Ruf einen Besuch wert zu sein. Die Lage an der Küste machte ihn auf jeden Fall für mich zusätzlich interessant. Das wollte ich mir gerne anschauen.
Für mich ging die Reise dorthin über viele kleine zum Teil recht enge Landstraßen. Die Geschwindigkeit des Vorankommens war entsprechend gering. Einige Meilen vor der Küste hatte ich den Eindruck, ich müsse zunächst auch noch die ebenso sagenhaften Nebel von Avalon durchqueren und mich würdig zeigen, um nach Tintagel zu gelangen. Plötzlich stand eine regelrechte Nebelwand in der Landschaft und erstreckte sich über Meilen bis kurz vor die Küste. Ebenso plötzlich wie sie erschienen war, endete sie dann aber auch und entließ mich in eine kleine Küstenstadt, die scheinbar ganz der Artus-Legende verfallen war. Überall waren namentlich Andeutungen zu lesen – an kleinen und größeren Hotels, Bars, Cafés oder Geschäften. Das viele der Einwohner dieses Ortes vom Tourismus leben war ziemlich deutlich. Trotzdem hat sich der Ort einen gewissen Charme erhalten.
Die Hauptattraktion des Ortes ist die genannte Burgruine in den Klippen an der Küste. Und dies ist sie durchaus mit Recht. Mit ein wenig Fantasie kann man sich vorstellen, dass die Burg früher eine beeindruckende Erscheinung an diesem eher rauen Ort gewesen sein muss. Meine Mini-Wanderung von einem der Dorfparkplätze an die Steilküste konnte ich durch meine frühe Ankunft in Tintagel noch verhältnismäßig alleine genießen und selbst der immer mal wieder einsetzende Nieselregen konnte mir die gute Laune beim Erkunden der Landschaft und der Ansichten nicht vermiesen.
Auch wenn man sich, wie ich, den Eintritt in die Ruinen spart, kann die Umgebung und die Küstenlinie einen tolle Eindruck hinterlassen. Besonders, wenn es möglich ist, den Ort dann wieder zu verlassen, wenn die Reisegruppen eintreffen (so gegen Mittag). Wie es dann dort ist, kann ich nicht sagen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich nämlich schon wieder in Richtung Norden aufgemacht, um am nächsten Tag schon näher an London dran zu sein.
Mit einem kurzen Umweg über Exeter und ein für mich eher enttäuschendes Newport in South Wales gelangte ich in den Abendstunden zu den netten "The Dark Barn" Cottages am Rande von Gloucester. Hier konnte ich mich in Ruhe auf die kommenden Tage in der Großstadt London vorbereiten. Nach den vielen ländlichen Eindrücken von Englands Süden würde hier wieder eine ganz andere Welt meine Aufmerksamkeit fordern.
Per booking.com hatte ich hier von unterwegs eine bezahlbare Unterkunft im Hotel Victoria gebucht.
Das Victoria machte den Eindruck, als wäre es einst das beste Haus am Platz gewesen. Und auch jetzt hatte es durchaus noch Flair, auch wenn die goldene Zeit dieses Hotels sicherlich schon einige Zeit her ist. Mir hat es besonders wegen der historischen Atmosphäre und der überaus hilfsbereiten und freundlichen Angestellten gefallen.
Bei einem Bummel an den ufernahen Straßen entlang konnte ich einen Eindruck davon bekommen, dass diese Stadt im Sommer sicherlich ein von jungen Surffreunden geschätzter Ferienort ist. Überall waren Surfshops und auf jüngeres Publikum ausgerichtete Bars und Restaurants zu finden. Mich hat es letztlich in ein mexikanisches Restaurant verschlagen - und mit dieser Wahl war ich durchaus zufrieden.Für mich ging die Reise dorthin über viele kleine zum Teil recht enge Landstraßen. Die Geschwindigkeit des Vorankommens war entsprechend gering. Einige Meilen vor der Küste hatte ich den Eindruck, ich müsse zunächst auch noch die ebenso sagenhaften Nebel von Avalon durchqueren und mich würdig zeigen, um nach Tintagel zu gelangen. Plötzlich stand eine regelrechte Nebelwand in der Landschaft und erstreckte sich über Meilen bis kurz vor die Küste. Ebenso plötzlich wie sie erschienen war, endete sie dann aber auch und entließ mich in eine kleine Küstenstadt, die scheinbar ganz der Artus-Legende verfallen war. Überall waren namentlich Andeutungen zu lesen – an kleinen und größeren Hotels, Bars, Cafés oder Geschäften. Das viele der Einwohner dieses Ortes vom Tourismus leben war ziemlich deutlich. Trotzdem hat sich der Ort einen gewissen Charme erhalten.
Die Hauptattraktion des Ortes ist die genannte Burgruine in den Klippen an der Küste. Und dies ist sie durchaus mit Recht. Mit ein wenig Fantasie kann man sich vorstellen, dass die Burg früher eine beeindruckende Erscheinung an diesem eher rauen Ort gewesen sein muss. Meine Mini-Wanderung von einem der Dorfparkplätze an die Steilküste konnte ich durch meine frühe Ankunft in Tintagel noch verhältnismäßig alleine genießen und selbst der immer mal wieder einsetzende Nieselregen konnte mir die gute Laune beim Erkunden der Landschaft und der Ansichten nicht vermiesen.
Auch wenn man sich, wie ich, den Eintritt in die Ruinen spart, kann die Umgebung und die Küstenlinie einen tolle Eindruck hinterlassen. Besonders, wenn es möglich ist, den Ort dann wieder zu verlassen, wenn die Reisegruppen eintreffen (so gegen Mittag). Wie es dann dort ist, kann ich nicht sagen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich nämlich schon wieder in Richtung Norden aufgemacht, um am nächsten Tag schon näher an London dran zu sein.
Mit einem kurzen Umweg über Exeter und ein für mich eher enttäuschendes Newport in South Wales gelangte ich in den Abendstunden zu den netten "The Dark Barn" Cottages am Rande von Gloucester. Hier konnte ich mich in Ruhe auf die kommenden Tage in der Großstadt London vorbereiten. Nach den vielen ländlichen Eindrücken von Englands Süden würde hier wieder eine ganz andere Welt meine Aufmerksamkeit fordern.
Mittwoch, 28. September 2011
Von Falmouth bis zum Land´s End
Die Hoffnung auf besseres Wetter stirbt auch in England zuletzt. An meinem dritten Morgen in Großbritaniens Süden fing der Tag für mich in der Hafen- und Werftstadt Falmouth an. Nachdem ich den Tag zuvor über Torquay und damit die sogenannte "English Riviera" weiter bis Falmouth gelangt bin, war ich meinem nächsten Ziel "Land´s End" schon ziemlich nahe. Das englische Wetter hatte sich für mich allerdings auch etwas Abwechslung ausgedacht und fing den Tag mit dem berüchtigten britischen Regenschirmwetter an. Auf einer Wetterkarte, die in der Hoteleingangshalle hing, war auch für den Rest des Tages eher Regen angesagt, nur eine geringe Hoffnung auf Aufheiterung wurde angegeben. Da ich eh weiter Richtung Süden wollte, konnte ich somit auch einfach mal die Wetterentwicklung auf mich zukommen lassen. Solange keine Stürme über die Insel jagen würden, wäre ich auf alles eingestellt.
Die Regensachen konnte ich aber locker im Gepäck lassen. Kaum hatte ich das Hotel verlassen, brachen schon die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecken und wiederholten diesen Vorgang immer wieder bis ich am südwestlichsten Punkt der britischen Insel angelangt war. Dort wollte die Sonne dann auch die Vorherrschaft übernehmen und ich konnte ein zwar sehr windiges aber auch sonniges Land´s End geniessen. Von hier konnte ich mich nur schwer wieder auf die weitere Etappe an der Westküste Cornwalls entlang aufmachen.
An diesem Ort kann man die Auswirkungen der Naturgewalten Wind und Wasser an der Küste sehen und spüren. Einfach sagenhaft toll und für mich auch eine Erinnerung an "Slope Point", den südlichsten Punkt der Südinsel Neuseelands – dort war es ähnlich stürmisch und eindrucksvoll!
Die Regensachen konnte ich aber locker im Gepäck lassen. Kaum hatte ich das Hotel verlassen, brachen schon die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecken und wiederholten diesen Vorgang immer wieder bis ich am südwestlichsten Punkt der britischen Insel angelangt war. Dort wollte die Sonne dann auch die Vorherrschaft übernehmen und ich konnte ein zwar sehr windiges aber auch sonniges Land´s End geniessen. Von hier konnte ich mich nur schwer wieder auf die weitere Etappe an der Westküste Cornwalls entlang aufmachen.
An diesem Ort kann man die Auswirkungen der Naturgewalten Wind und Wasser an der Küste sehen und spüren. Einfach sagenhaft toll und für mich auch eine Erinnerung an "Slope Point", den südlichsten Punkt der Südinsel Neuseelands – dort war es ähnlich stürmisch und eindrucksvoll!
Dienstag, 27. September 2011
England – diesmal das Original
Als kleines Lebenszeichen und erste Impressionen ergänze ich jetzt erst einmal ein paar Bilder von meiner kleinen Rundreise in Englands Süden. Wie immer ist der (große) Bilderstapel zu der Reise bei flickr zu finden. Mit heutigem Stand findet Ihr dort aber nur die ersten zwei Tage an der Südküste (weitere Impressionen folgen in den kommenden Tagen).

Gestartet bin ich mit einem Leihwagen vom Flughafen London Gatwick (da der günstig im Süden Londons liegt). Die erste Etappe ging über Brighton bis Bournemouth/Boscombe. Am folgenden Tag hab ich eine mehr oder weniger kleine Exkursion zu den berühmten Steinen von Stonehenge gemacht. Und dabei habe ich dann entgültig gelernt, dass die Entfernungen die ich eigentlich während meiner Tour durch Englands Süden zurücklegen wollte, durch den besonderes zähfließenden Verkehr auf der Insel, mehr Zeit beanspruchen würden als ich dachte.
Der neu gelernten Zeitrelation entsprechend, habe ich die Anzahl meiner Besichtigungsziele und den Aktionsradius stark reduziert und mich insbesondere auf die Reise zum Land´s End, an der Südwest-Spitze von Cornwall, und die Reise über die Universitätsstadt Oxford zurück nach London konzentriert. Klar waren das nicht die einzigen Stopps, aber die für mich bedeutendsten. Dazwischen lagen jede Menge Erinnerungen an die Reisen durch Australien (insbesondere Tasmanien), Neuseeland und Amerika – aber vor allem auch neue Begegnungen, neue Eindrücke und neue Verknüpfungen.
Zu den Bildern geht es, wie erwähnt, über den neuen Bilderstapel "South England (Großbritanien) 2011" bei flickr.
Für alle, die mein aktuelles "Hamburg (Deutschland) Spielzeugkamera"-Fotoprojekt mögen, gibt es auch ein paar ähnliche Impressionen aus England unter "South England (Großbritanien) 2011 - ToyCam".
Viel Spaß und viele neue Impulse damit – die hatte ich beim Sammeln der Impressionen nämlich auch :-)

Gestartet bin ich mit einem Leihwagen vom Flughafen London Gatwick (da der günstig im Süden Londons liegt). Die erste Etappe ging über Brighton bis Bournemouth/Boscombe. Am folgenden Tag hab ich eine mehr oder weniger kleine Exkursion zu den berühmten Steinen von Stonehenge gemacht. Und dabei habe ich dann entgültig gelernt, dass die Entfernungen die ich eigentlich während meiner Tour durch Englands Süden zurücklegen wollte, durch den besonderes zähfließenden Verkehr auf der Insel, mehr Zeit beanspruchen würden als ich dachte.
Der neu gelernten Zeitrelation entsprechend, habe ich die Anzahl meiner Besichtigungsziele und den Aktionsradius stark reduziert und mich insbesondere auf die Reise zum Land´s End, an der Südwest-Spitze von Cornwall, und die Reise über die Universitätsstadt Oxford zurück nach London konzentriert. Klar waren das nicht die einzigen Stopps, aber die für mich bedeutendsten. Dazwischen lagen jede Menge Erinnerungen an die Reisen durch Australien (insbesondere Tasmanien), Neuseeland und Amerika – aber vor allem auch neue Begegnungen, neue Eindrücke und neue Verknüpfungen.
Zu den Bildern geht es, wie erwähnt, über den neuen Bilderstapel "South England (Großbritanien) 2011" bei flickr.
Für alle, die mein aktuelles "Hamburg (Deutschland) Spielzeugkamera"-Fotoprojekt mögen, gibt es auch ein paar ähnliche Impressionen aus England unter "South England (Großbritanien) 2011 - ToyCam".
Viel Spaß und viele neue Impulse damit – die hatte ich beim Sammeln der Impressionen nämlich auch :-)
Samstag, 30. Juli 2011
BOY - Little Numbers
Heute mal eine Entdeckung musikalischer Art, die ich Frankies "Southern Cross Sounds Club"-Blog zu verdanken habe: BOY, ein Duo aus Valeska Steiner aus Zürich und Sonja Glass aus Hamburg. Klasse Singer/Songwriter Pop-Musik – sowohl in der elektronischen Version mit Bandbegleitung, wie im "Little Numbers" Video zu hören, als auch akustisch als Duo absolut hörenswert.
Da kann ich nur sagen: Danke für den Tipp :-))
Da kann ich nur sagen: Danke für den Tipp :-))
Freitag, 22. Juli 2011
Huhu - Spielzeugkamera
Ich weiß, hier passiert zur Zeit nicht so häufig was. Es könnte daran liegen, dass ich gerade nicht so viel Interessantes für ein größeres Publikum zu berichten habe (einige Dinge bleiben lieber ganz privat).
ABER. Stattdessen könnt Ihr ja ab und zu mal in mein neues Bilderalbum "Hamburg (Deutschland) Spielzeugkamera" bei flickr schauen. Da gibt es ein paar neue Detailansichten von einer der schönsten Städte der Welt ;-) Vielleicht sind das ein paar kreative Impulse, die ich gerade weitergeben kann...
Also: Kamera schnappen und nachmachen – die Bilder sind auch nur mit einer 5MP-Kamera mit Festbrennweite in einem Mobiltelefon entstanden...
ABER. Stattdessen könnt Ihr ja ab und zu mal in mein neues Bilderalbum "Hamburg (Deutschland) Spielzeugkamera" bei flickr schauen. Da gibt es ein paar neue Detailansichten von einer der schönsten Städte der Welt ;-) Vielleicht sind das ein paar kreative Impulse, die ich gerade weitergeben kann...
Also: Kamera schnappen und nachmachen – die Bilder sind auch nur mit einer 5MP-Kamera mit Festbrennweite in einem Mobiltelefon entstanden...
Freitag, 1. Juli 2011
Sommerabende

Gestern war das Wetter eher alles andere als sommerlich. Immer wieder zogen dicke Regenwolken über die Stadt und haben der Sonne nur wenig Raum gelassen, um für freundliche Temperaturen zu sorgen. Dafür gab es aber in den Abendstunden einen schönen, stimmungsvollen Sonnenuntergang, den ich mir besonders gut im/aus dem Hamburger Stadtpark anschauen konnte. Dort, wo der Besucher selbst in der Großstadt einen etwas weiteren Blick ins Grüne hat - freundlicher Weise ist das für mich "gleich um die Ecke".
Sonntag, 1. Mai 2011
Bilder, Bilder, Bilder
Wie versprochen, gibt es jetzt zwei neue Bilderalben zu "New England" und "New York" bei flickr. Da ich in der vergangenen Woche leider nicht so richtig zum kreativen Schreiben gekommen bin und stattdessen eher Fotos sortiert und bearbeitet habe, müsst Ihr auf weitere geschriebene Reiseberichte noch etwas warten. Aber vielleicht ist es ja bei den Eindrücken auch so, dass "Bilder mehr sagen als tausend Worte" – vielleicht ;-)
Lasst Euch in der Zwischenzeit von den Jazzmusikern aus dem Central Park ein wenig inspirieren. Also, wenn die Sonne scheint, ab nach draußen in den Park, frische Luft schnappen und darauf hoffen ein paar guten Straßenmusikern lauschen zu dürfen!
Hier nochmal die Links zum Fotoalbum "New England" und zum Fotoalbum "New York"
Lasst Euch in der Zwischenzeit von den Jazzmusikern aus dem Central Park ein wenig inspirieren. Also, wenn die Sonne scheint, ab nach draußen in den Park, frische Luft schnappen und darauf hoffen ein paar guten Straßenmusikern lauschen zu dürfen!
Hier nochmal die Links zum Fotoalbum "New England" und zum Fotoalbum "New York"
Eingestellt von
C. Steinhard
um
22:57
Labels:
Impressionen,
Musik,
Naherholung,
New England,
New York,
Reise,
USA
Mittwoch, 20. April 2011
First Stop: New Haven und Yale
Unser erstes Ziel für den Nachmittag war New Haven und dort insbesondere die berühmte Yale Universität, die an diesem Ort eindrucksvolle Tempel der Bildung und Wissensgenerierung eingerichtet hat. Leider war es uns nicht möglich einen Blick in die Innenräume der Ehrfurcht erregenden Gemäuer oder auch nur die Innenhöfe der Colleges zu werfen. Das kann daran gelegen haben, dass auch an den Elite Universitäten der USA an Samstagen nur eingeschränkter Betrieb herrscht und Besucher eh nur mit Genehmigung und Begleitung Eintritt gewährt wird. Wir mussten uns also mit den Fassaden zufrieden geben.
Obwohl einige der Bauten erst einige Jahrzehnte alt sind war an den von uns besichtigten Orten nahezu überall eine gewisse historische, traditionelle Stimmung zu spüren, die auf mich beeindruckend aber auch bedrückend wirkte. Vielleicht haben wir von der modernen Yale Universität zu wenig gesehen, aber eine geistig offene Studienatmosphäre stelle ich mir irgendwie anders vor.
...
(Dieser Eintrag wurde nachträglich hinzugefügt. Das Datum und die Uhrzeit entsprechen nicht dem korrekten Zeitpunkt der Erstellung.)
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